Schönwerth-Realschule
Amberg
IT ab
Jahrgangsstufe 5
Breitgefächertes
Berufsvorbereitungsangebot
Viellfältiges
MINT-Angebot
Gebundene
Ganztagesklasse
Bläserklasse
und Big-Band
Stützpunktschule
Fußball
Tutorensystem

Herzlich willkommen

auf unserer Homepage. Hier bieten wir Ihnen eine Zusammenstellung dessen, was die Realschule im Allgemeinen ausmacht und uns als Schönwerth-Realschule im Besonderen auszeichnet.

All dies und noch viel mehr finden Sie auch hier in unserer Imagebroschüre.

 

Zusätzlich zu den 9. und 10. Klassen kehren ab dem 18. Mai unsere 5. und 6. Klassen zurück in den Präsenzunterricht an der Schule.

Bei allen Planungen steht weiterhin der Gesundheitsschutz der gesamten Schulgemeinschaft an oberster Stelle. Darüber hinaus müssen zusätzlich die vor Ort gegebenen Raum- und Beförderungsmöglichkeiten in die Planungen einbezogen werden. Dies und v.a. die Einhaltung eines Hygieneplans, zu der beispielsweise auch die Organisation des Unterrichts mit in aller Regel halben Klassenstärken gehört, wird in der nächsten Zeit den Schulalltag deutlich prägen und zu einer Art "rollierendem System" führen.

Nach den Pfingstferien sollen dann – soweit es das Infektionsgeschehen zulässt – alle Schülerinnen und Schüler (7. und 8. Klassen) in den Präsenzunterricht zurückkehren. Ein wochenweise gestaffelter Unterrichtsbetrieb wird auch hier die Regel sein.

zum ELTERNBRIEF

Für die Jahrgangsstufen, die jeweils noch nicht in den Präsenzunterricht zurückgekehrt sind, sowie für die Teilgruppen, die aufgrund des „rollierenden Systems“ jeweils nicht im Präsenzunterricht beschult werden, setzen wir das „Lernen zuhause“ fort.

zur SRS-Schule daheim

Unser gemeinsames Ziel wird es sein, den Schülerinnen und Schülern innerhalb eines bestimmten, aber durchaus flexiblen Rahmens ein möglichst stabiles und verlässliches Unterrichtsangebot, wenn auch vielfach in reduziertem Umfang, zu unterbreiten.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie sich bei WebUntis registriert haben müssen, um unsere Elternbriefe zu erhalten! Dieses Verfahren gilt seit vier Schuljahren!

Die Big Band und die Schulband konnten im vergangenen Schuljahr bei ihren Auftritten wieder voll überzeugen. Sowohl beim weihnachtlichen Pausenkonzert als auch bei der Faschingssause am unsinnigen Donnerstag herrschte prächtige Stimmung in der großen Aula. Der Saisonhöhepunkt – der musische Abend im Juli – fiel leider einem allseits bekannten Virus zum Opfer. Deshalb freuen wir uns umso mehr darauf, im kommenden Schuljahr wieder voll durchstarten zu können.

Glasfassaden sind auch an unserer Schule eine große Gefahr für Vögel. Anscheinend werden hauptsächlich Singvögel durch Spiegelungen so getäuscht, dass sie Glasscheiben nicht wahrnehmen, dagegen fliegen und dadurch zu Tode kommen. Man nennt dies dann: Vogelschlag. Dies sollte aus Artenschutz- und Naturschutzgründen vermieden werden.

Bei uns beobachteten diese Problematik vor allem unser Hausmeister Peter Storch und Schüler, die morgens die verunglückten Vögel meldeten.

Herr Glaser als Mitglied der erweiterten Schulleitung stellte deswegen einen Kontakt mit Frau Schneider vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) her, die anbot, Vogelschlagfolien unter bestimmten Voraussetzungen finanziell zu unterstützen. Dazu war es nötig, in einer bereits laufenden Studie Daten über den Vogelschlag zu liefern.

Deswegen bildete sich ein „Vogelschlagteam“ aus Herrn Glaser, Herrn Storch, Frau Meyer (Biologie) und Frau Schneider. Gemeinsam wurden die Scheiben ausfindig gemacht, die am meisten vom Vogelschlag betroffen waren.

Frau Meyer übernahm mit Schülern der alten 6d aus dem Jahrgang (2018/2019) und Schülern der jetzigen 7a die Meldung über Vogelschlagereignisse in genauen Vogelschlaglisten an den LBV seit Mai 2019 bis November 2020. Frau Schneider empfahl das Modell: ca. ein halbes Jahr die ausgewählten Scheiben auf Vogelschlag zu beobachten ohne Vogelschlagfolien und dann nach Aufbringung der Folien, ob noch Vogelschlagereignisse stattfinden.

Es hatte sich mittlerweile herausgestellt, dass die großen Glasflächen am Neubau zwischen der Neubauaula und dem Fahrradkeller der Hotspot für die Vogelschlagereignisse waren.

Frau Schneider war dazu mehrmals an unserer Schule und hielt für die Klasse 7a am 08.10.2019 extra einen Vortrag über das Vogelschlagprojekt des LBV mit verschiedenen Folienmöglichkeiten.

Unser Hausmeister übernahm es dabei, Angebote von Glasbaufirmen einzuholen, die die Folien anbringen sollten, und war stets beratend zur Stelle, wenn es sich um technische Machbarkeit handelte. Schließlich stellte sich heraus, dass für das Projekt über 2000,- € zusammenkamen, die zu finanzieren waren.

Nach Verhandlungen mit der Stadt Amberg ergab sich leider keine Finanzierungsmöglichkeit seitens der Stadt Amberg. Nach weiteren Verhandlungen durch Herrn Glaser konnte aber aus dem Topf des LBV der Großteil der Kosten übernommen werden. Der Rest wurde von der Schule übernommen. Da glücklicherweise die Kosten durch die Fa. Wiesner geringer ausfielen als gedacht, konnten wir unseren Spendenbetrag an den LBV zurückgeben und trugen so zur Entlastung der Kosten des Verbands bei.

 

Das Angebot für die Folienbeklebung erhielt die Firma Wiesner aus Kümmersbruck. In den Osterferien war die Außentemperatur so weit angestiegen, dass die Firma am 08.04.2020 die Folien anbringen konnte.

Die Schönwerth-Realschule bedankt sich bei dem Landesbund für Vogelschutz für die kostenlos bereitgestellten Vogelschlagfolien, für die Übernahme der Rechnung der Firma Wiesner und für die gute Zusammenarbeit mit Frau Schneider, die das Projekt vom LBV gemanagt hat. Wir hoffen bis November 2020, dass wirklich keine Vögel mehr an die streifig beklebten Glasscheiben der Schule schlagen und es sich bewährt, dass die Folien die Scheiben für die Vögel sichtbar machen und keine Vögel in diesen Bereichen mehr zu Tode kommen.

Zum wiederholten Male haben sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe im Rahmen des Wahlfaches „Verbraucherprofi“ an dem Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ beteiligt. Jede teilnehmende Schule sollte dazu eigenverantwortlich zwei Themenfelder der Verbraucherbildung bearbeiten.

Die 14 Jugendlichen fertigten zu den zwei Themen „Mein Geld, meine Daten – gut im Griff? sowie „Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?“ verschiedene handgefertigte Plakate und Collagen an, welche von einer Fachjury gesichtet und bewertet werden. Zusätzlich dokumentiert die Projektleitung den Entstehungsprozess und die Auseinandersetzung mit den gewählten Themen. Für die angestrebte PLUS-Auszeichnung musste zudem die Verankerung im Schulentwicklungsprogram nachgewiesen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es im aktuellen Schuljahr leider keine Auszeichnung und keine Auszeichnungsveranstaltung geben. Die drei Projektpartner das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der VerbraucherService Bayern e. V haben sich dazu entschlossen, den Zeitraum des Projekts um das Schuljahr 2020/21 zu verlängern. Somit können die kreativen Beiträge der Schulen erst am Ende des nächsten Schuljahres gesichtet und bewertet werden.

Die Auszeichnung "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" macht das besondere Engagement sowie die gelebte Verbraucherbildung an der Schule sichtbar. So erhalten ausgezeichnete Schulen die Urkunde "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" und ein Türschild. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.

Für die Verankerung von Verbraucherbildung in der Schulentwicklung kann die Sonder-Auszeichnung "Partnerschule Verbraucherbildung PLUS" für zwei Jahre vergeben werden.

Dass die Mitglieder des ganzen Kollegiums sich in Ihrem Zuhause aufhalten, HomeOffice zum Standart wird, jeder seine Klasse nur in Besprechungen sieht und ansonsten von der Welt abgeschottet vor seinem PC sitzt, hätte wahrscheinlich noch vor einem Monat niemand für möglich gehalten. Nun ist aufgrund von Corona diese Situation eingetreten und die Schulen stellen über verschiedene Medien ihren Schülern Material zur Verfügung, sodass wenigstens einigermaßen ein geregeltes Leben weitergehen und die Zeit bis zu den Ferien sinnvoll genutzt werden kann.

Die Schönwerth-Realschule hat schon lange beschlossen, unabhängig zu sein und setzt seit Jahren im Kollegium und im Unterricht auf Office365. Wie sinnvoll das gerade in der jetzigen Zeit ist, sieht man daran, dass wir bereits am ersten „freien“ Montag, dem ersten HomeOffice-Schultag, über Teams mit unseren Schülern Unterricht gestalten konnten, während andernorts noch mit der Erreichbarkeit der Schüler oder der Technik gekämpft wurde.

Durch verschiedenste Mikroschilfs – kleine Fortbildungen im Kollegenkreis -, die bereits seit vergangenem Schuljahr durchgeführt wurden und werden, waren die Kollegen so mit Teams vertraut, was sich nun sofort  auszahlte. Auch wenn ab und an noch „trial & error“  - gerade bei erstmaligen MeetUps - angewendet wird, digital kommen wir gut voran und auch die Möglichkeiten von direkten Chats bis hin zu kompletten Klassenvideokonferenzen mit Schülern und Kollegen ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit.

 

Ein erstes Resümee nach zwei Wochen ergibt, dass sich zum herkömmlichen Unterrichten unterm Strich gar nicht so viel geändert hat:

Der Lehrer stellt Übungen zum Erarbeiten ein, gibt Hintergrundinformationen anhand von Texten/Filmen/Erklärvideos, erklärt und unterstützt im Chat und überprüft, dass auch wirklich mitgearbeitet wird.

Was jedoch fehlt und weswegen jeder von uns Lehrer geworden ist, ist der persönliche Kontakt zum Schüler, der Austausch, das Erkennen, ob ein noch fremder Unterrichtsinhalt durch Erklärungen, die früher eben gleich gegeben wurden und nicht erst im Chat erfragt werden mussten, verstanden wurde und sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Jugendlichen breit macht. Der kurze „Ratsch“ in der Pause oder am Gang mit einem Schüler…das geht in Zeiten von Corona zu unserem Bedauern leider nicht und wird auch von den Schülern vermisst (siehe unten).

Als Zwischenbilanz kann man festhalten, dass das digitale Arbeiten und Ausprobieren durchaus Spaß macht und man als Lehrer wieder gefordert ist, sich in vorhandenes Material einzudenken und dieses zum eigenständigen Selbstlernen bestmöglichst aufzubereiten; auf lange Sicht würde uns aber der direkte Kontakt mit den Schülern abgehen, weswegen diese Übergangslösung OK ist, aber wir uns schon auf die Zeit nach den Osterferien und den normalen Schulbetrieb freuen.

 

Fabio, Schüler einer 6. Klasse, hat folgende Vorteile der Online-Schule notiert:

  • nicht mit dem Bus fahren
  • nicht so früh aufstehen
  • viel Zeit für Aufgaben
  • zuhause bleiben können
  • mehr Freizeit
  • weniger Streit untereinander

 

Als Nachteile zählt er Folgendes auf:

  • teilweise viele Aufgaben aus unterschiedlichen Fächern auf einmal
  • lange vor dem PC, Tablet, Handy sitzen
  • Mitschüler vergessen Anwesenheit in Besprechungen
  • Mitschüler „kiken“ (= aus der Leitung werfen) Schüler in Besprechungen
  • nach gewisser Zeit zu viele Dokumente in einem Chat
  • viele Seiten zum Ausdrucken
  • Mitschüler nicht real sichtbar
  • Wenn zu viele Nutzer online sind, funktionieren nicht immer alle Apps

 

Fabios Fazit:

Das Leben in der Online-Schule ist nicht immer einfach. Manchmal aber ist es auch angenehm, denn man sitzt allein in einem Raum und macht seine Aufgaben und kann nebenher noch Musik hören.

Die Lehrer schicken pünktlich die Aufträge, sodass man eine Chance hat, sie zu bearbeiten. Die Schule funktioniert im Großen und Ganzen sehr gut, sodass man am Abend mit einem guten Gefühl, die Aufgaben gemacht zu haben, ins Bett gehen kann.

Wenn dann aber mal die Aufgabenflut kommt, ist es manchmal gar nicht so einfach, das alles zu „managen“😉. Gut ist, dass die Lehrer der Hauptfächer immer wieder gemeinsame Besprechungen machen, in denen wir Fragen stellen können oder wir ihnen einfach zuhören, wenn sie uns etwas erklären.

Schwierig ist es manchmal, die Chats der verschiedenen Fächern mitzuverfolgen. In einzelnen Kanalchats kommen stellenweise viele Informationen auf einmal, wenn man da nicht am Ball bleibt, verliert man den Überblick. In anderen Chats ist es teilweise seeeeehr ruhig und der Lehrer muss beinahe um Aufmerksamkeit betteln, was aktive Schüler als nervig empfinden.

Aber, wenn man alles zusammenfasst, hat die Online-Schule durchaus Vorteile, wenn sich jeder an die Regeln hält.

„Last uns Mobbing gemeinsam bekämpfen!“

Mobbing-Prävention in den 5. Klassen

 

„Mobbing ist blöd!“

(Schüler einer fünften Klasse)

 

Nach wie vor gehört das Thema „Mobbing“ an Schulen leider zur Tagesordnung. Deshalb hat sich die Schönwerth-Realschule bereits vor einigen Jahren dazu entschlossen, diesem den Kampf anzusagen und in allen 5. Klassen jährlich ein Training als Präventionsmaßnahme durchzuführen. Das Motto dieser Maßnahme lautet: „Let`s fight it together“. Das Konzept wurde von Stephanie Smith (Jugendsozialarbeiterin), Annette Hillebrand (Schulpsychologin) und Dagmar Gawinowski (Verbindungslehrkraft) erarbeitet, zu deren Wirkungsbereichen diese Thematik gehört. In den Händen dieses Teams lagen auch die Leitung und Durchführung des Programms.

Anstelle des Regelunterrichts wurde das Projekt den Schülern jeder Eingangsklasse der Realschule an je einem Schultag binnen vier Stunden nähergebracht.

Mittels eines Warming-Ups mit dem Namen „Geisterbahn“ ermittelten die Schüler spielerisch die Situation in ihrer eigenen Klasse. Dabei wird stets sehr schnell deutlich, dass das Thema „Mobbing“, das meist scheinbar harmlos mit kleineren verbalen Attacken beginnt und dann schnell größere Ausmaße annehmen kann, jeden Einzelnen betrifft.

In der Übung „Outsider“ konnten die Schüler sich in Empathie üben. Drei bis vier Schüler schlüpften in die Rolle von Außenseitern, die von der Klasse nicht beachtet werden sollten. Laut Nachbesprechung im Plenum hatte sich keiner der Akteure in seiner Rolle wohlgefühlt und sie zeigten sich froh, wieder als „Insider“ in der Klassengemeinschaft aufgenommen worden zu sein. Die Schüler konnten sich somit in Außenseiter einfühlen.

Eine konkrete Mobbingsituation konnte im Anschluss anhand eines Films analysiert werden. Die Schüler stellten dabei fest, wie wichtig es ist, Mobbing erst gar nicht aufkommen zu lassen bzw. im Ernstfall Hilfe zu holen. An dieser Stelle wurden die Beratungsmöglichkeiten an unserer Schule intensiv besprochen.

In einer weiteren Einheit beschäftigten sich die Schüler mit der genauen Definition von „Mobbing“, „Bullying“ und „Cyber-Mobbing“. Die Auswirkungen können sich für das Opfer als sehr gravierend darstellen, denn „Mobbing ruiniert Leben“.

Da das Ziel des Sozialtrainings ja sein sollte, dem Thema Mobbing den Kampf anzusagen, erarbeitete jede Klasse selbstständig einen Vertrag mit selbst aufgestellten Verhaltensregeln, zu deren Einhaltung sich alle Schüler mittels ihrer Unterschrift verpflichteten.

Das Training wurde jeweils mit einer teamfördernden Übung (z.B. „dem gemeinsamen Schritt“) aus dem Bereich der Erlebnispädagogik beendet. Die Schüler merkten relativ schnell, dass sie ihr Ziel nur dann erreichen würden, wenn sie geschlossen als Gruppe agierten. Die Sozialkompetenz der Teamarbeit wurde hier äußerst anschaulich demonstriert.

Am 10. März reiste unser von Frau Hollenbach betreutes Team nach Passau zum Bezirksfinale der rhythmischen Sportgymnastik, welches dieses Jahr zusammen mit dem Bezirk Niederbayern in Passau stattfand.
Die Übungen wurden mit Ball und Seil geturnt. Vor dem Wettkampf hatten sich die Turnerinnen sowohl im Vereinstraining des TSV  Inter Bergsteig als auch an Nachmittagen im Unterricht der Schule auf den Wettkampf vorbereitet.

Der Trainingsfleiß und Trainingsschweiß hatten sich gelohnt:
Erster Platz für die Schönwerth Realschule Amberg!

Am 25. März geht es nach Hof zum Landesfinale!

Brieffreunde – gibt es das heute noch?

Im Lehrplan steht in der fünften Klasse der persönliche Brief, doch wer schreibt heute noch Briefe? Eine besondere Idee wurde deshalb von Frau Stiegler in der Klasse 5c verwirklicht. Zusammen mit einer Partnerklasse aus der Chiemsee-Realschule in Prien am Chiemsee lernten die Schülerinnen und Schüler der 5c, worauf es beim Briefeschreiben ankommt, indem sie sich gegenseitig Briefe schrieben. Diese wurden von den Lehrerinnen hin und her geschickt, und an beiden Schulen warteten die Kinder immer ungeduldig auf ihre Antwortbriefe. Nach einigen Wochen war der Spaß jedoch vorbei, ab dann mussten die Kinder selbstständig ihre Kontakte aufrechterhalten, wenn sie das denn wollten. Es wird sich zeigen, ob dann noch Briefe geschrieben werden – denn die WhatsApp Kontakte wurden in einigen Fällen schon ausgetauscht. Trotzdem haben die Schülerinnen und Schüler eine besondere Erfahrung gemacht. Denn lange Briefe schreiben, sorgfältig gestalten und dann gespannt auf eine Antwort warten, das geht einfach am besten auf dem bewährten Postweg!

„Schönwerth-Börsianer“ - Zwei Gewinner beim Planspiel Börse

Beim diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse gehörten zwei Gruppen der Schönwerth-Realschule zu den Gewinnerteams aus der Region Amberg-Sulzbach und räumten einen großen Teil des „Jackpots“ ab.  Bei einer kleinen Börsenparty im Cafe „beanery“  wurden die Gewinner des Planspiels Börse von den Organisatoren der Sparkasse Amberg-Sulzbach ausgezeichnet. Mit einem Depotwert von 53.508,91 Euro kam das Team „Börsen King“ der Klasse 10D auf den ersten Platz. Im Bereich der Nachhaltigkeit holte sich die Mannschaft „Mister G“ der Klasse 10C den ersten Platz. „Mister G“ holte auch im Gesamtranking den zweiten Platz mit 52.256,54 Euro. Dafür durften sich die erfolgreichen „Schönwerth-Börsianer“ über insgesamt 425 Euro Preisgeld freuen.

Wenn Schüler selbst entscheiden, welche Werte für sie in der Schulfamilie wichtig sind, diese aktiv gestalten und leben, dann wird Wertebildung zu einem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt: Wertebildung von Schülern für Schüler gelingt ganz hervorragend.  Nun geht die Initiative „Werte machen Schule“ des bayerischen Kultusministeriums in die zweite Runde der zweijährigen Pilotphase.

 

Am 07.02.2020 erhielt David Sehr aus der Klasse 9a der SRS Amberg zusammen mit 23 weiteren Schülerinnen und Schülern aus der Oberpfalz in der Jugendherberge Falkenberg-Tannenlohe seine Urkunde zur bestandenen Wertebotschafterausbildung. In der Ausbildungswoche durchliefen die Schülerinnen und Schüler ein vielseitiges Coaching-Programm zum Thema Wertebildung und erarbeiteten konkrete Projektideen für ihre Schulen.

 

Erfolgreich angelaufen ist die Initiative „Werte machen Schule“ im Schuljahr 2018/2019 mit der Ausbildung von 73 jugendlichen Wertebotschaftern in Niederbayern, Oberfranken und Schwaben. Im aktuellen Schuljahr folgten nach Unterfranken die Oberpfalz, Mittelfranken und Oberbayern: Pro Regierungsbezirk wurden rund 25 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse aller Schularten zu Wertebotschaftern ausgebildet. Diese werden nun an ihren jeweiligen Schulen als aktive Mitgestalter vielfältige Aktivitäten wie z.B. Projekttage oder Werte-Arbeitsgemeinschaften durchführen oder gemeinsam ein schulindividuelles Hausaufgabenheft mit Werteseiten gestalten.

 

An den einzelnen Schulen stehen den jugendlichen Wertebotschaftern insgesamt 100 Lehrkräfte als Ansprechpartner unterstützend und beratend zur Seite. Diese wurden in einer eintägigen Fortbildung im Kultusministerium über die Inhalte der Ausbildungswoche informiert und erhielten Anregungen, wie sie die Arbeit der Wertebotschafter unterstützen könnten. An der SRS Amberg übernimmt Dagmar Gawinowski die Betreuung von David.

 

Dieser wird sich nun der SMV, der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat vorstellen. Im Schulforum hat er die Möglichkeit, seine Vorschläge und Ideen einzubringen. Davids erstes großes Ziel ist es, gleichgesinnte Schülerinnen und Schüler zu finden, die ihm in einer Werte-AG dabei helfen, seine Pläne in die Tat umzusetzen.  

 

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