Infoabend füllt Aula wieder bis zum Bersten

Nach vier langen und beschwerlichen Jahren der Sanierung fand am Mittwoch, dem 22. Februar der erste Infoabend für die zukünftigen Fünftklasseltern im nunmehr fertig gestellten Schulgebäude statt. Nach einer Delle in den Anmeldezahlen im Vorjahr, die möglicherweise auch der Dauerbaustelle geschuldet war, lässt das große Interesse wieder steigende Anmeldezahlen erwarten: zumindest erschien eine überwältigende Zahl von mehr als 270 Eltern zum diesjährigen Infoabend. Doch nicht nur die Eltern kamen in rekordverdächtiger Zahl: ihre mitgebrachten fast 280 Kinder überrollten anfangs fast Tanja Denk und Dagmar Gawinowski, die auch dieses Jahr erneut die Koordination des Kinderprogramms übernommen hatten. Die beiden Lehrerinnen konnten die große Kinderschar jedoch routiniert schnell in die geplanten Gruppen einteilen, die dann von zahlreichen älteren Schülern quer durch das ganze Gebäude zu den zwölf Stationen des Schnupperprogramms gelotst wurden.

Fast alle Fachschaften präsentierten ein spannendes Programm, das den Kindern ein spielerisches Kennenlernen der Realschule genauso ermöglichte wie ihren Eltern einen ungestörten Vortrag in der Aula.

Die Schulleitung dankt folgenden Kolleginnen und Kollegen, die jeweils ihre Fachschaft vertraten, für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft:  Frau Schießl, Frau Ohland, Herrn Lottner und Herrn Ringer mit den jeweiligen Fachseminaren, Frau Weber und Herrn Haberl (FS Chemie), Frau Meyer (FS Biologie), Frau Braun (FS Werken), Frau Last und Frau Forster (Profil Design), (FS Musik), Frau Hollenbach (FS Sport), Herrn Hollenbach (FS Geschichte) sowie Herrn Lottner und Herrn Zinnbauer (FS Musik). Auch der in der Aula „gastierenden“ Theatergruppe unter der Leitung von Frau Bodensteiner und Herrn Grüssner sowie den mehr als 60 beteiligten Realschülern gebührt der Dank der Schulleitung.

Während des Rahmenprogramms führte in der Neubau-Aula Zweiter Konrektor Michael Brunner die Eltern wieder in bewährter Weise durch den Abend und vermittelte den Gästen ein umfassendes Bild der Schule. RSK Andreas Rupprecht hatte bereits zuvor die Eltern an der Schönwerth-Realschule willkommen geheißen und den Verlauf des Abends skizziert.

Ein wesentliches Merkmal der bayerischen Realschule ist die Aufteilung der Schülerschaft in vier verschiedene Wahlpflichtfächergruppen ab Jahrgangsstufe 7. So können die Schüler bestimmte Fächer je nach Neigung und Interesse zu den allgemeinbildenden Pflichtfächern hinzuwählen. Aufgrund ihrer Größe kann die staatliche Schönwerth-Realschule seit langer Zeit alle vier Wahlpflichtfächergruppen anbieten und wird dies aller Voraussicht nach in Zukunft können.

Die Realschule führt trotz der vier verschiedenen Zweige zu ein und demselben Abschluss: der sog. „Mittleren Reife“ oder auch Realschulabschluss genannt. Nach dem Abschluss ergreifen die Schüler entweder unterschiedliche Ausbildungsberufe oder wechseln zur Fachoberschule. Darüber hinaus werden vereinzelt noch weitere schulische Wege wie Berufsfachschulen oder die Einführungsklasse am Max-Reger-Gymnasium angestrebt.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 hat jede Klasse ein besonderes Profil. Neben der etablierten gebundenen Ganztagesklasse wird es in der fünften Jahrgangsstufe 2016/17 weitere Klassen bzw. Gruppen mit den wählbaren Zusatzprofilen Bläser, Design (neu!), Forscher, Fußball und Theater geben. ZwRSK Brunner wies darauf hin, dass es sich bei den Profilstunden jeweils nur um zwei Wochenstunden handelt. Mehr als 90% des Unterrichts sei also in allen Gruppen gleich.

Neben allen Fakten und Daten zum Übertrittsverfahren vermittelte ZwRSK Brunner den Übertrittsinteressierten durch Wort und Bild einen Eindruck des vielfältigen Schullebens der SRS. Dazu gehören das Streitschlichterprogramm, die Pausenhelfer und Buslotsen, das „Lernen lernen“- Programm sowie das Sozialtraining in allen 5. Klassen, die Kooperationen mit Seniorenheim, FOS und OTH, alle berufskundlichen Veranstaltungen, der Austausch mit einer tschechischen und einer englischen Schule, Bigband, Schultheatergruppen, Schülerband, Tutorensystem, diverse Schulfahrten und Exkursionen und vieles mehr. Insbesondere das MINT-Programm hat einen zentralen Stellenwert an der Schule und zeichnet die Schönwerth-Realschule als eine von nur vier Realschulen oberpfalzweit aus.

Bei allen Angeboten, die die Schule ihren Schülern und Eltern macht, versäumte es Michael Brunner allerdings nicht, auch auf die Erwartungen an die künftigen Schüler (z.B. angemessene Arbeitshaltung, Leistungsbereitschaft, Höflichkeit, Pflichtbewusstsein etc.) hinzuweisen.

Die offizielle Schulanmeldung muss vom 08. bis 12. Mai 2017 im Sekretariat der Schule vorgenommen werden. Die bislang geltende Zwangszuweisung an die Realschule Sulzbach von Orten, die zwischen Sulzbach und Amberg liegen, fällt ab dem neuen Schuljahr weg.

Nach eineinhalb informativen Stunden konnten die Eltern ihre Kinder wieder entspannt in Empfang nehmen. Vielen Gesichtern konnte man entnehmen, dass der Abend Laune gemacht hatte: Laune auf die Schönwerth-Realschule!

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